Der Agrarhandel als Schlüssel zur Zukunft: Gesprächsrunde mit Friedrich Merz und dem Bundeskanzleramt auf der Grünen Woche 2026
Hamburg/Berlin, 21.01.2026
Der Geschäftsführer des Verbandes DER AGRARHANDEL, Martin Courbier, hat im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2026 in Berlin gemeinsam mit Vertretern des genossenschaftlichen Agrarhandels an einer kurzen, konstruktiven Gesprächsrunde mit Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Mitarbeitenden des Bundeskanzleramtes teilgenommen. Thema waren die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Agrarhandels zwischen marktwirtschaftlichen, ökologischen und internationalen Anforderungen. Dabei war es dem Bundeskanzleramt ein Anliegen, dass die gesamte Breite der Branche – privatwirtschaftlich wie genossenschaftlich – abgebildet ist.
Der Agrarhandel ist nicht nur Bindeglied zwischen Erzeugern und Verbrauchern – er ist zunehmend auch Innovationsmotor und Verantwortungsträger für nachhaltige Wertschöpfungsketten. Damit die Branche ihre Rolle für eine sichere, wettbewerbsfähige und klimabewusste Landwirtschaft erfüllen kann, benötigt sie verlässliche politische Rahmenbedingungen, offene Märkte und faire Wettbewerbsstrukturen.
Anlässlich des Austauschs wurde die Bedeutung weiterer Freihandelsabkommen und Marktöffnungsverfahren für den Agrarhandel betont. Offenere Märkte und diversifizierte Lieferketten seien unerlässlich, um die Exportfähigkeit deutscher Agrargüter zu sichern, die Abhängigkeit von einzelnen Regionen zu reduzieren und zugleich globale Ernährungssicherheit zu stärken.
„Der internationale Agrarhandel ist ein Instrument für Stabilität“, so Courbier. „Er schafft Absatzchancen für heimische Produkte, sorgt für Wertschöpfung in ländlichen Regionen und trägt dazu bei, dass Agrarbetriebe Planungssicherheit und Perspektiven behalten. Dass der Bundeskanzler hier auf unserer Seite steht, war deutlich zu spüren.“
DER AGRARHANDEL
DER AGRARHANDEL ist die Interessenvertretung des Agrarhandels in Deutschland. Seine Mitgliedsunternehmen beliefern die Landwirtschaft mit Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Futtermitteln. Sie erfassen bundesweit Agrarrohstoffe, wie Getreide und Ölsaaten, und vermarkten sie als Nahrungs- und Futtermittel im In- und Ausland. Auch zählen internationale Im- und Exporteure sowie Makler von Agrarerzeugnissen zu den Mitgliedern.
Pressekontakt
Martin Courbier
Geschäftsführer
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