Schiedsgericht

Das Schiedsgericht des AGRARHANDELS ist seit seiner Gründung im Jahre 1863 das älteste der Branche und mit jährlich rund 25-50 abgewickelten Verfahren, oft auch mit internationalen Verfahrensbeteiligten, das am häufigsten angerufene. Sein Ziel ist es, Streitigkeiten zwischen Vertragsparteien im Getreide- und Futtermittelhandel beizulegen. Dafür reicht eine Partei Schiedsklage ein, um zum Beispiel im Falle eines Zahlungsausfalls, bei Nichterfüllung des Vertrages oder mangelhafter Warenqualität ihr Recht geltend zu machen. Falls Sie sich mit einem Vertragspartner uneinig sind und den Weg eines Schiedsgerichtsverfahrens erwägen, wenden Sie sich gern an uns. Wir informieren Sie gern zu den Modalitäten.

Ebenso wie bei staatlichen Gerichtsverfahren vor dem Amts- oder Landgericht handelt es sich bei einem Schiedsgerichtsverfahren um einen Prozess nach festen Vorgaben, die in der Schiedsgerichtsordnung geregelt sind. Allerdings steht den Parteien das Recht zu im Schiedsgerichtsverfahren einen der fachlich versierten Schiedsrichter aus der Schiedsrichterliste zu benennen. Wie bei staatlichen Gerichtsverfahren steht am Ende eines Schiedsverfahrens eine Entscheidung (Urteil) in Form eines Schiedsspruches.