Aktivitäten zur BUD: Erfahrungsberichte zu Alternativen, wöchentliches Kontrollintervall, BfR-Stellungnahme und weitere Entwicklungen

Aus Ihren Rückmeldungen zu den beiden Aktionen rund um die befallsunabhängige Dauerbeköderung (BUD) hat der Lebensmittelverband – ergänzt um Beiträge weiterer Verbände – die finalen Fassungen mit Stand 17. Juni 2026 zusammengestellt (siehe Anlagen): die Erfahrungsberichte zu Alternativen wie visueller Kontrolle, Non-Tox-Ködern und digitalen Fallensystemen sowie die Einschätzungen zum wöchentlichen Kontrollintervall.

Abfrage zu Cyproconazole, Diquat und Glufosinate in Sojabohnen und Sojaprodukten

Unser europäischer Dachverband Coceral prüft derzeit, welche Auswirkungen mögliche Absenkungen von Rückstandshöchstgehalten auf die Bestimmungsgrenze/LOQ im Rahmen des Omnibus-Vorschlags zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf die Branche haben könnten. Nach aktueller Einschätzung stehen dabei insbesondere Sojabohnen und daraus hergestellte Sojaprodukte im Fokus, da Rückstände der Wirkstoffe Cyproconazole, Diquat und Glufosinate hier für die Branche von besonderer praktischer Relevanz sein könnten.

Änderung von Rückstandshöchstgehalten für verschiedene Substanzen veröffentlicht

Die EU-Kommission hat eine Änderungsverordnung zu Rückstandshöchstgehalten für 1,4-Dimethylnaphthalin, Chlormequat, Metribuzin, Metribuzin-desamino-diketo (Metribuzin-DADK), Terbuthylazin und Triclopyr veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem die Warengruppen Hülsengemüse und Hülsenfrüchte, Ölsaaten und Ölfrüchte sowie Getreide.

Im Fokus Nr. 24 vom 18.06.2026

  • Woche der Entscheidungen in Straßburg: Wichtige Weichenstellungen für den Agrarhandel
  • Unsichtbares Risiko im Korn: Warum Mykotoxine den Agrarhandel weiter beschäftigen