Im Fokus Nr. 9 vom 05.03.2026

UDB-Erfahrungen der Anwender

In Sachen Unionsdatenbank Biokraftstoffe gehen die Auffassungen der Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission nach wie vor auseinander was den Punkt der Funktionalität angeht. Die uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit haben die Mitgliedsstaaten zur Bedingung für ein Inkraftsetzen der dazu gehörigen Verordnung gemacht.
Aktuelle Meldungen im RASFF-System KW 10

Hiermit informieren wir Sie über die aktuellen Meldungen im RASFF-System.
Iran-Krieg – Strasse von Hormus – Auswirkungen auf Agrarhandel und Düngemittelmärkte

Der Krieg im Iran mit Schließung der Straße von Hormus und Luftraumschließung trifft den Welthandel hart. Lieferzeiten verlängern sich massiv, Frachtraten steigen. Betroffen: der globale Düngemittelmarkt – rund ein Drittel des Welthandels läuft durch die Meerenge.
Iran-Krieg und Strasse von Hormus: Sofortige Auswirkungen auf Lieferketten – DAH-Einschaetzung

Der Krieg im Iran mit Schließung der Straße von Hormus und Luftraumschließung trifft den Welthandel hart. Lieferzeiten verlängern sich massiv. Frachtraten steigen. Der DAH bittet um Ihre Betroffenheitsmeldungen.
Veröffentlichung der Texte zu den EU-Freihandelsabkommen mit Indien und Indonesien

Die Europäische Kommission hat am 27. Februar 2026 die vollständigen Texte des EU-Indien-Freihandelsabkommens sowie am 2. März 2026 die Texte des Abkommens zwischen der EU und Indonesien veröffentlicht. Damit liegen erstmals alle Kapitel beider Vereinbarungen öffentlich vor.
Ethanol: BPC empfiehlt Genehmigung als Biozidwirkstoff in der EU

Das Biocidal Products Committee (BPC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) empfiehlt die Zulassung von Ethanol als Biozidwirkstoff für die Produktarten 1, 2 und 4 – und zwar ohne eine neue Gefahreneinstufung. Die bislang diskutierte Einstufung als CMR-Stoff der Kategorie 1 (kanzerogen und reproduktionstoxisch) wurde vom BPC ausdrücklich nicht übernommen.
EU-Mercosur-Abkommen: Kommission beschließt vorläufige Anwendung

Die Europäische Kommission hat Ende letzter Woche die vorläufige Anwendung des Handelsabkommens EU-Mercosur beschlossen. Uruguay und Argentinien haben bereits ratifiziert. Brasilien und Paraguay folgen zeitnah. Dies schafft sofortige Zolltarifvorteile und stärkt die Diversifizierung unserer Lieferketten inmitten globaler Handelsunsicherheiten.
Im Fokus Nr. 8 vom 26.02.2026

EU-Kommission: Vorübergehende Zollaussetzung auf Stickstoffdünger

Die Europäische Kommission hat am 20. Februar 2026 vorgeschlagen, die MFN-Zölle (5,5–6,5 %) auf wichtige Stickstoffdünger und deren Vorprodukte für ein Jahr auszusetzen. Die Maßnahme greift über zollfreie Zollkontingente (First-come, first-served) für alle Herkunftsländer mit Ausnahme von Russland und Belarus.