
NUTS2-Werte | aktueller Stand | Vortrag Infoveranstaltung
Im Nachgang zur heutigen Informationsveranstaltung zum Thema NUTS2 und UDB übersenden wir Ihnen anbei die Folien sowie den heute versandten Newsletter von REDcert zu diesem Thema.

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Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs für den Agrarhandel bleiben kurzfristig beherrschbar: Luft- und Schiffsverkehr sind gestört, Frachtraten steigen um ca. 30 Prozent, der Ölpreis liegt bei 83 USD/Barrel, bisher spiegeln Sie uns keine dramatischen Engpässe. Wir beobachten weiter und danken für weitere Meldungen.

In Sachen Unionsdatenbank Biokraftstoffe gehen die Auffassungen der Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission nach wie vor auseinander was den Punkt der Funktionalität angeht. Die uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit haben die Mitgliedsstaaten zur Bedingung für ein Inkraftsetzen der dazu gehörigen Verordnung gemacht.

Der Krieg im Iran mit Schließung der Straße von Hormus und Luftraumschließung trifft den Welthandel hart. Lieferzeiten verlängern sich massiv, Frachtraten steigen. Betroffen: der globale Düngemittelmarkt – rund ein Drittel des Welthandels läuft durch die Meerenge.

Das Biocidal Products Committee (BPC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) empfiehlt die Zulassung von Ethanol als Biozidwirkstoff für die Produktarten 1, 2 und 4 – und zwar ohne eine neue Gefahreneinstufung. Die bislang diskutierte Einstufung als CMR-Stoff der Kategorie 1 (kanzerogen und reproduktionstoxisch) wurde vom BPC ausdrücklich nicht übernommen.

Die Europäische Kommission hat am 20. Februar 2026 vorgeschlagen, die MFN-Zölle (5,5–6,5 %) auf wichtige Stickstoffdünger und deren Vorprodukte für ein Jahr auszusetzen. Die Maßnahme greift über zollfreie Zollkontingente (First-come, first-served) für alle Herkunftsländer mit Ausnahme von Russland und Belarus.

Das Bundesministerium der Justiz hat einen Referentenentwurf für die „Zweite Verordnung zur Änderung der Lade- und Löschzeitenverordnung” vorgelegt. Da die geltenden Regelungen in Teilen seit über 25 Jahren unverändert sind, sollen sie nun an die technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der heutigen Binnenschifffahrt angepasst werden.

Der vergangene Monat brachte mehrere wichtige Entwicklungen in der Gentechnik und im Lebensmittelbereich: Die EU-Kommission hat mit Beschluss (EU) 2026/315 vom 11. Februar 2026 die Zulassung dreier gentechnisch veränderter Rapssorten (Ms8 × Rf3 × GT73, Ms8 × GT73, Rf3 × GT73) widerrufen.

Am 27. Januar 2026 fand bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ein Treffen mit Vertretern des Eichwesens, der PTB und des REA statt. Erörtert wurden Regelungsoptionen für den rechtssicheren Einsatz automatisierter Geräte zur Schüttdichtebestimmung von Getreide, die derzeit noch nicht eichfähig sind.

Nach über zweijährigen intensiven Verhandlungen hat das ADN-Sicherheitskomitee der UN in Genf am gestrigen Tag einstimmig neue Regelungen für den Transport von zuvor begasten Getreide-, Ölsaaten- und Futtermittelladungen in der europäischen Binnenschifffahrt beschlossen.
06. Mai 2026
07. Mai 2026