
Coceral – CBAM Stellungnahme
Coceral hat eine aktualisierte Stellungnahme zur aktuellen kritischen Situation auf den Düngemittelmärkten, insbesondere im Zusammenhang mit der Umsetzung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), erarbeitet.

Coceral hat eine aktualisierte Stellungnahme zur aktuellen kritischen Situation auf den Düngemittelmärkten, insbesondere im Zusammenhang mit der Umsetzung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), erarbeitet.

Wir möchten Sie über mehrere aktuelle Entwicklungen auf EU- und Bundesebene zu den Themen gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel, neue Genomtechniken (NGT) sowie Patentierung von Saatgut und Nutzpflanzen informieren.

Anbei übersende ich Ihnen den vom Bundeskriminalamt (BKA) aufgrund von Änderungen der Erreichbarkeiten aktualisierten Flyer zum „Monitoring von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe“.

Die EU-Deforestation Regulation (EUDR) bleibt ein zentraler Handlungsrahmen für den Agrarhandel. Wir fassen die neuesten internationalen Entwicklungen kompakt zusammen.

Das BMLEH (Referat 711) ist mit einer konkreten Anfrage an uns herangetreten, die ich hiermit gerne an Sie weitergebe – verbunden mit der Bitte um eine möglichst kurzfristige Rückmeldung, idealerweise bis 16.03.2026.

Die TRGS 541, die die Anforderungen an behördlich anerkannte Sachkundelehrgänge für den Umgang mit bestimmten Biozidprodukten (insb. antikoagulante Rodentiziden) regeln soll, verzögert sich über April 2026 hinaus. Gleichzeitig läuft die Übergangsfrist aus § 25 GefStoffV am 28. Juli 2027 aus. Für den Agrarhandel liegt die Brisanz vor allem auf der Abgabenseite.

Die deutschen Zulassungsbehörden (BAuA/UBA) planen, die befallsunabhängige Dauerbeköderung (BUD) mit Antikoagulanzien bei der Neuerteilung der Produktzulassungen nicht mehr zu genehmigen. Die neuen Zulassungsbescheide sollen zum 30. Juni 2026 vorliegen. Bestehende Köder mit BUD-Zulassung unterliegen Abverkaufs- und Aufbrauchsfristen bis spätestens 30. Juni 2027.

Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs für den Agrarhandel bleiben kurzfristig beherrschbar: Luft- und Schiffsverkehr sind gestört, Frachtraten steigen um ca. 30 Prozent, der Ölpreis liegt bei 83 USD/Barrel, bisher spiegeln Sie uns keine dramatischen Engpässe. Wir beobachten weiter und danken für weitere Meldungen.

Der Krieg im Iran mit Schließung der Straße von Hormus und Luftraumschließung trifft den Welthandel hart. Lieferzeiten verlängern sich massiv, Frachtraten steigen. Betroffen: der globale Düngemittelmarkt – rund ein Drittel des Welthandels läuft durch die Meerenge.

Das Biocidal Products Committee (BPC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) empfiehlt die Zulassung von Ethanol als Biozidwirkstoff für die Produktarten 1, 2 und 4 – und zwar ohne eine neue Gefahreneinstufung. Die bislang diskutierte Einstufung als CMR-Stoff der Kategorie 1 (kanzerogen und reproduktionstoxisch) wurde vom BPC ausdrücklich nicht übernommen.
Unser PANEL-TALK im Agrarmarktpodcast
27. August 2026