Neue Züchtungstechniken: Gesetzesentwurf schafft Handelsbarrieren

Die EU-Kommission ist bemüht, wissenschaftsbasierte Regelungen zum Umgang mit neuen Züchtungstechniken (NZT) zu finden und gleichzeitig gesellschaftliche Bedenken aufzugreifen. Dies erkennt DER AGRARHANDEL (DAH) in seiner ersten Kommentierung des Gesetzentwurfs zur Abgrenzung von GVO und NZT an, der jetzt veröffentlicht wurde.

DER AGRARHANDEL wagt Blick in die Zukunft

Es sind turbulente Zeiten, in denen DER AGRARHANDEL heute seine Mitglieder zur Versammlung nach Mannheim einlud – seien es der Ukrainekrieg, die geplante Reduktion von Pflanzenschutzmitteln oder der Green Deal der EU: Die Welt des Agrarhandels steht vor großen Herausforderungen, wie der Verband betont.

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Der Branche des internationalen Groß- und Außenhandels mit Getreide, Ölsaaten, Futtermitteln, etc. stehen gegenwärtig 30 unterschiedliche Formularkontrakte und Bedingungen für den Abschluss von Handelsverträgen zur Verfügung. Dazu zählen die sogenannten Einheitsbedingungen im Deutschen Getreidehandel, die Hamburger Futtermittel-Schlussscheine oder auch die Grofor-Bedingungen.

Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln priorisieren

In Zeiten der aktuell vielfältigen Herausforderungen müsse die Ernährungssicherheit an erster Stelle stehen, betont DER AGRARHANDEL anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag „Nahrungsmittelversorgung sicherstellen – Selbstversorgungsgrad in Deutschland und Europa erhalten“ (Drucksache 20/5215).

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Pflanzenschutz sichert nachhaltig Ernteerträge

Anlässlich der bevorstehenden Agrarministerkonferenz in Büsum appelliert DER AGRARHANDEL an die Agrarminister der Bundesländer, die massive Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln kritisch zu hinterfragen, da auch weiterhin eine effiziente Landwirtschaft in Deutschland möglich sein muss.

Probleme in der Agrarlogistik vor der nächsten Ernte angehen

„Die Fortsetzung des Getreideabkommens für weitere 60 Tage ist eine gute Botschaft für die Ukraine und die weltweite Versorgungssicherheit.“ So kommentierte DER AGRARHANDEL die gestern bekannt gewordene Entscheidung. Geschäftsführer Martin Courbier forderte, dass dieser temporären Verlängerung jetzt dauerhafte Lösungen folgen müssten.

Keine Reduktion von Pflanzenschutzmitteln auf Kosten der Nahrungsmittelsicherheit

Die geplante Reduktion von Pflanzenschutzmitteln muss sich an der Verfügbarkeit wirksamer Alternativen orientieren, fordert DER AGRARHANDEL anlässlich der öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestags auf Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit dem Vorschlag für eine nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (Drucksache 20/3487) am 06.02.2023.

DER AGRARHANDEL setzt auf persönliche Begegnungen

Zum ersten Neujahrsempfang begrüßte DER AGRARHANDEL heute zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste und junge Nachwuchskräfte im Herzen Hamburgs. „Bewährtes beibehalten und gleichzeitig Neues schaffen“, ein Satz, der auf die Interessenvertretung des Agrarhandels ganz besonders zutrifft, die nach erfolgreicher Verschmelzung des Vereins der Getreidehändler der Hamburger Börse e. V. und des Bundesverbandes Agrarhandel e. V. in das erste volle Jahr geht.