
EUDR 2026: Was jetzt konkret auf den Agrarhandel zukommt
Mit diesem Rundschreiben möchten wir Sie über den aktuellen Stand zur EU‑Entwaldungsverordnung (EUDR) informieren und die für den Agrarhandel relevanten nächsten Schritte einordnen.

Mit diesem Rundschreiben möchten wir Sie über den aktuellen Stand zur EU‑Entwaldungsverordnung (EUDR) informieren und die für den Agrarhandel relevanten nächsten Schritte einordnen.

Hiermit informieren wir Sie über die aktuellen Meldungen im RASFF-System.

Der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament haben sich auf die Grundzüge einer Reform des Allgemeinen Zollpräferenzsystems (APS) geeinigt. Die Neufassung soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten und das bisherige System gemäß Verordnung (EU) Nr. 978/2012 für einen weiteren Zeitraum von zehn Jahren ablösen.

Bestimmte Rückstandshöchstgehalte (RHG) für die Pflanzenschutzmittelwirkstoffe Dimoxystrobin, Ethephon und Propamocarb (relevant für u. a. Kopfsalate) werden geändert (in erster Linie abgesenkt).

Hiermit informieren wir Sie über die aktuellen Meldungen im RASFF-System.

Die Analyse des Thünen-Instituts zum EU-Mercosur-Abkommen entkräftet zentrale Bedenken der Landwirtschaft und zeigt moderate Markteffekte. Im Folgenden fasse ich die Kernpunkte der Studie „Update: EU-Mercosur-Abkommen – Folgen für den Agrar- und Ernährungssektor“ (Thünen Report DN 069862) von Janine Pelikan und Tatjana Döbeling zusammen.

Der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments (INTA) nimmt das Ratifizierungsverfahren für das EU–USA-Freihandelsabkommen wieder auf, mit möglicher Abstimmung bereits am 24. Februar 2026.

Die Europäische Kommission hat den Entwurf einer Verordnung vorgelegt (s. Anlagen), mit dem die Rückstandshöchstgehalte (MRLs) für Carbendazim, Benomyl und Thiophanat-methyl für einige Erzeugnisse – darunter Getreide, Hülsenfrüchte, Ölsaaten und Sojabohnen – auf 0,01 mg/kg abgesenkt werden sollen.

Die EU-Kommission überarbeitet aktuell den delegierten Rechtsakt zu indirekten Landnutzungsänderungen (ILUC) im Rahmen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II).

Nach über zweijährigen intensiven Verhandlungen hat das ADN-Sicherheitskomitee der UN in Genf am gestrigen Tag einstimmig neue Regelungen für den Transport von zuvor begasten Getreide-, Ölsaaten- und Futtermittelladungen in der europäischen Binnenschifffahrt beschlossen.
06. Mai 2026
07. Mai 2026